Gesetzliche Rente aufstocken oder privat vorsorgen?

Nach dem aktiven Arbeitsleben wird es oft knapp mit dem Geld. Wenn Sie Ihre Rentenansprüche in Eigenregie verbessern möchten, stehen Sie vor einer wichtigen Entscheidung: Wollen Sie die gesetzliche Rente durch freiwillige Zahlungen aufstocken oder besser gleich privat für den Ruhestand vorsorgen?

Die gesetzliche Rentenversicherung spart die Beiträge der Einzahler nicht an, sondern reicht sie gleich an die aktuellen Rentenbezieher weiter. Ob das gegenwärtige Rentenniveau bei immer mehr Rentenbeziehern und steigender Lebenserwartung in den nächsten Jahrzehnten überhaupt noch finanzierbar bleibt, bezweifeln viele Experten. Was die gesetzliche Rente in Zukunft noch abwirft, kann deshalb niemand mit Sicherheit sagen. Anders eine private Rentenversicherung: Sie bildet aus den persönlich eingezahlten Beiträgen ein Deckungskapital, das in jedem Fall Eigentum des Versicherten bleibt und bei Rentenbeginn in eine laufende monatliche Leistung umgewandelt wird. Private Rentenversicherer können deshalb unabhängig von der demografischen Entwicklung eine Mindestrente in einer bestimmten Höhe garantieren. Weiterer Vorteil der privaten Altersvorsorge: Wer bei Vertragsabschluss ein Kapitalwahlrecht vereinbart, kann sich das angesparte Vorsorgevermögen auf Wunsch auch als einmalige Geldsumme auszahlen lassen.

Vater Staat fördert die private Altersvorsorge sogar mit attraktiven Zulagen und Steuervorteilen, zum Beispiel bei der so genannten Rürup-Rente. Hier kann man zurzeit bis zu 25.787 Euro jährlich in die eigene Altersversorgung investieren, 92 % des eingezahlten Betrags lassen sich als Sonderausgaben steuerlich absetzen (Stand 2021). Unser Tipp: Vor der Entscheidung für eine bestimmte Altersvorsorge sollten Sie die Alternativen gründlich prüfen und sich für eine Lösung entscheiden, die optimal zu Ihrem persönlichen Vorsorgebedarf passt. Wir kennen den Markt genau und zeigen Ihnen gerne, wie Sie sich bestmöglich für den Ruhestand absichern.

FacebookXINGInstagram